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Mario Jassmann
von Peter König
Samstagabend, der 22.10.2011 in Hanau.
Im Herbert Dröse-Stadion in Hanau-Kesselstadt hatte Hanaus Manager Bittner extra für dieses Lokalderbiy gegen den CSC Frankfurt ein großes Festzelt aufbauen lassen.Das für bis zu 1000 Zuschauer fassende Zelt mit hervoragendem VIP Berreich war dann auch mit über 600 Zuschauern gut gefüllt und die Stimmung war erstklassig.
Erstmals trat Mario Jassmann für den CSC Frankfurt in den zweitliga Ring.Der Korbacher war durchtrainiert und Topfit in Frankfurt mit seinem Onkel Manfred und Vater Reinhard Jassmann in Hanau angereist.
Mario bekam es im Mittelgewicht mit Alexej Schewtschuk zu tun.
Jassmann begann für seine Verhältnisse etwas verhaltener, so das der Hanauer in der ersten Runde den von Mario immer wieder gesuchten Nahkampf vermeiden konnte.Trotzdem ging diese erste Runde knapp an den Korbacher.Die zweite Runde machte es Mario dann besser und spielte seine ganze Routine aus fast 100 Kämpfen aus.Dem Hanauer blieb nichts anderes übrig als den Kampf ab sofort aus dem Rückwärtsgang zu gestalten.Auch in der dritten Runde zeigte der für Frankfurt boxende Korbacher warum er als Ligaboxer in der letzten Saison so erfolgreich war.Er setzte Schewtschuk immer wieder unter Druck, und kam immer öfter mit Körper und Kopf treffern zu dem Hanauer durch. Er trieb den von Hanaus Anhängern frenetisch angefeuerten Boxer nur noch vor sich her.Die Zuschauer waren von der Ringschlacht der beiden begeistert und zollten am Ende beiden Boxern den gebührlichen Applaus.
In der zweiten Liga wird in dieser Saison in acht Gewichtsklassen geboxt.
Für den CSC Frankfurt stieg auch das Limburger Nachwuchstalent Andre Stojka gegen den Erfahrenen Weltklasseboxer Hamza Touba im Fliegengewicht in den Ring und verlor nach Punkten,zeigte aber das mit ihm in Zukunft zu rechnen ist.
Am Ende gewann der CSC Frankfurt nach 5 Siegen,1Remis und 2 Niederlagen hochverdient mit 13:10 beim Boxring Hanau und startet so Optimal in die erste Liga Saison nach 9 Jahren abstinenz.
Das von Andrea Rzehak und Cheftrainer Emil Freihaut ins Leben gerufene Projekt CSC Frankfurt in der Liga ist voll aufgegangen,wobei man auch erwähnen sollte das Andrea Rzehak sich unglaublich für Ihre Jungs aufopfert.
Für die Korbacher Delegation lag auch eine besondere Brisanz in der Luft da auf Hanauer Seite mit Rainer Simon neben Carlos Pagana ein alter Bekannter in der Hanauer Ringecke stand.
Zu erwarten bleibt ob die Finanziellen und organisatorischen Mittel ausreichen um den von Manager Bittner geführten BR Hanau durch die komplette Saison zu führen. Vorgegebenes Ziel der Hanauer jedenfalls ist nur nicht letzter werden.
Während die Frankfurter in Ihren Reihen nicht nur eine erfahrene erste Garde haben,sondern fast in jeder Gewichtsklasse einen weiteren guten Boxer haben, so müßen die Hanauer mit einem wesentlich kleineren Kader auskommen.
Jedenfalls darf der CSC Frankfurt auf diesen optimalen Start in die Saison aufbauen.
Für Mario wird es in der nächsten Woche gleich wieder brisant, da er mit den Frankfurtern seinen ehemaligen Verein MBR Hamm empfängt, wo man ihn aus den letzten zwei Liga Saisons natürlich auch gut kennt.

links: Mario Jassmann