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2. Bundesliga - Mario Jassmann siegt
von WLZ
Apeldoorn/Korbach. Zweiter Sieg für Mario Jassmann in der 2. Box-Bundesliga: Der Korbacher Mittelgewichtler bezwang im Gastspiel seines Clubs CSC Frankfurt am Samstag beim niederländischen Windmill-Team Juriel Hooker nach Punkten und bejubelte mit seiner Staffel den 14:10-Gesamterfolg.
Die Gastgeber stellten sich nach strapaziöser Anreise der Hessen als starkes Team vor; die Mannschaft, die gute niederländische Boxer in einem Team vereint, kämpfte in der vergangenen Saison noch in der 1. Bundesliga.
„Es waren alles knappe Duelle“ , sagte Jassmann. Auch sein Gegner verlangte ihm alles ab. Hooker führte nach der ersten Runde sogar mit einem Punkt Vorsprung; Jassmanns Treffer zum Körper zeigten noch nicht die gewünschte Wirkung. Nach dem zweiten Gong sah das anders aus. Jassmann stellte Hooker wiederholt an den Seilen, brachte seine Schlaghand durch und ging mit drei Zählern in Führung. Diese gab er in einem guten Gefecht in Runde drei nicht mehr ab. Aus seiner sicheren Doppeldeckung heraus wehrte er die Konter seines konditionsstarken Gegners ab und startete gelungene Angriffsaktionen. Am Ende war sein Sieg mit fünf Punkten Vorsprung zwar relativ eindeutig, doch Jassmann war froh, als er den Schlussgong hörte: „Es war richtig schwer für mich.“
Die Nummer eins des TSV Korbach hat den nächsten Liga-Auftritt am 19. Dezember. Vorher stehen jedoch die 89. deutschen Meisterschaften der Elite in Leipzig in Jassmanns Terminkalender. Offiziell ist sein Start zwar noch nicht bestätigt, aber er ist zuversichtlich, dass er drei Tage nach seinem 24. Geburtstag am 28. November zum ersten DM-Kampf in den Ring steigt. Die Vorbereitungen beginnen heute.
Jassmann bricht mit seinem Onkel Manfred ins Trainingslager nach Bayrisch Eisenstein auf. In der Höhe am Großen Arber im Bayrischen Wald will er vor allem Kondition tanken, aber auch für ein paar Tage raus aus dem bekannten Trainingseinerlei.
„Das ist mal was anderes für mich“, sagt er zum Tapetenwechsel. Trainiert wird zweimal täglich, möglichst in freier Natur. Sollte das Wetter umschlagen, stünden Räume von Sportstudios oder einer Kampfschule in der Umgebung offen.
(mn, Foto: aw/Archiv)

links: Mario Jassmann